Pastinaken

Pastinake

Die Geschichte der Pastinake geht weit zurück bis hin zu den Römern und Germanen. Schon diese bauten die Pastinake an und schätzen sie als Gemüse sehr. Auch aufgrund ihrer geringen Krankheitsanfälligkeit war sie bis ins 18. Jahrhundert ein Grundnahrungsmittel. Als dann jedoch Karotten und Möhren immer beliebter wurden, geriet die Pastinake vorerst in Vergessenheit. Aktuell feiert sie nun aber ihr Comeback. Ihre Wiederentdeckung verdankt die Pastinake besonders dem ökologischen Landbau, da einzelne Bio-Bauern sich für ihren Anbau einsetzten und diesen unterstützen.

Die Pastinake gehört zu der Familie der Doldenblütler und ist somit mit der Karotte, dem Sellerie und dem Fenchel verwandt.

Optisch erinnert die meist kegelförmige Rübe mit ihrem weißen Fleisch und dem beigen bis gelblichen Äußeren an die Wurzelpetersilie. Sie kann etwa 40 cm lang werden und dabei bis zu 1,5 kg schwer. Die krautige Pflanze, an der die Pastinake wächst, kann zwischen 30 cm und 1,20 Meter hoch werden.

Saison

Die Pastinake kann in der Regel zu Ende September geerntet werden. Bis zum Frühjahr ist sie dann als Lagerware im Angebot.

Geschmack

Mit ihrer leichten Süße und dem dezent nussigen Geschmack erinnert die Pastinake sowohl an Möhre, Kartoffel als auch an Sellerie.
Sie ist vielseitig einsetzbar und kann zum Beispiel als Püree, gedünstet als Beilage, in roher Form geraspelt in Salaten oder als Zutat in Suppen, Soßen oder in einem Gratin verzehrt werden. Ihre Blätter können zum Würzen von Speisen verwendet werden. Die Pastinake ist außerdem beliebt für die Zubereitung von Beikost in der Säuglingsernährung.

Die inneren Werte

Die Pastinake enthält viele Vitamine, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken. Sie enthält unter anderem Folsäure, Vitamin C sowie Vitamin E. Dazu hat die Pastinake einen hohen Gehalt an Kalium, welches zum Beispiel für die Muskulatur und Nerven sowie den Wasserhaushalt wichtig ist. Ein weiterer Vorteil der Pastinake ist ihr hoher Eiweißgehalt. Sie enthält viele Ballaststoffe und ist sogar eines der ballaststoffreichsten Gemüsearten.

Beim Kauf beachten

Zu finden ist die Pastinake auf Wochenmärkten, in Bioläden sowie in gut sortierten Supermärkten. Zu beachten ist außerdem:

  • Beim Kauf sollte die Pastinake klein und fest sein. Dann ist sie besonders zart.
  • Ein Zeichen für Frische ist eine glänzende Schale sowie frische, saftige Blätter.
  • Die Pastinake in leicht feuchtes Küchenpapier gewickelt im Gemüsefach des Kühlschranks lagern.

Quellen:

Apotheken Umschau: Pastinake: Gesundes Wurzelgemüse
Bundeszentrum für Ernährung: Pastinake
Deutsches Obst und Gemüse: Pastinaken

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