grüner Spinat

Spinat

Der Spinat stammt vermutlich aus Südwestasien. Von dort gelangte eine frühe Form des Gemüses über Persien nach Spanien. Erstmals im mitteleuropäischen Raum erwähnt wird der Spinat im 13. Jahrhundert von dem Gelehrten Albertus Magnus. Mittlerweile ist er in weiten Teilen Nordamerikas, Asiens und Europas verbreitet.

Der Echte Spinat mit dem Namen Spinacia oleracea gehört zur Familie der Fuchsschwanzgewächse. Mittlerweise gibt es etwa fünfzig verschiedene Sorten des grünen Blattgemüses.

Angebaut wird die einjährige krautige Pflanze in Europa hauptsächlich in Frankreich, Italien und Deutschland. Dabei wird ein Großteil der Spinatproduktion für die Herstellung von industriell gefertigten Lebensmitteln wie beispielsweise Spinatpizza verwendet.

Saison

Frischer Spinat kann von März bis November geerntet werden.

Dabei wird von März bis Mai oder auch Juni der Blattspinat samt Stiel geerntet. Dieser ist besonders zart, feinblättrig und hat eine besonders frische grüne Farbe. Den Rest des Jahres wird der Wurzelspinat geerntet. Dies sind ältere Pflanzen, die samt Wurzelansatz als ganze Blattrosette geerntet werden.

 Geschmack und Verwendung

Das grüne Gemüse ist in seiner Verwendung sehr vielseitig. Es kann roh, blanchiert, gedünstet sowie als Zutat in verschiedenen Gerichten genossen werden.

Dabei passt Spinat gut als Zutat in einen Smoothie, Eintopf oder den Auflauf, als Beilage zu Fisch oder Fleisch sowie als Füllung in Ravioli. Auch traditionell mit Kartoffeln und Spiegelei ist der Spinat bei vielen beliebt. Gewürzt wird der Spinat neben Salz und Pfeffer mit Muskatnuss oder auch Knoblauch. Für einen Salat eignet sich am besten der junge Blattspinat, während der Herbst- oder Winterspinat häufig blanchiert oder gedünstet wird.

Bei frischem Spinat sollte berücksichtigt werden, dass dieser bei der Zubereitung stark in sich zusammenfällt. Hier braucht man im Vergleich zum gefrorenen Spinat große Mengen des frischen Blattgemüses. Gefrorener Spinat stellt eine gute Alternative für frischen Spinat dar.

Vor der Verwendung je nach Art des Spinats dicke Stängel und Wurzeln entfernen. Spinat sollte kurz vor der Verwendung gut gewaschen werden, da er oft sandig ist.

Die inneren Werte

Spinat enthält viele wertvolle Vitamine und Mineralstoffe.

Darunter fallen die Vitamine A und C sowie verschiedene B-Vitamine. Auch mit Mineralstoffen kann der Spinat glänzen. Er enthält neben Magnesium auch Kalium, welches unter anderem wichtig für die Übertragung von Impulsen an Muskeln und Nerven ist. Auch Eisen ist im Spinat enthalten, sogar viermal so viel wie in Rosenkohl, Kopfsalat oder Sellerie. Zusätzlich enthält der Spinat das Spurenelement Zink, welches den Stoffwechsel ankurbelt. Durch einen sehr geringen Gehalt an Fett und Kohlenhydraten ist der Spinat ein leichtes Gemüse mit wenig Kalorien.

Neben seinen vielen wertvollen Inhaltsstoffen ist Spinat auch ein nitratreiches Gemüse. Nitrat ist vor allem für Säuglinge gefährlich, da es den Sauerstofftransport ihres Körpers behindern kann. Aus diesem Grund sollten Säuglinge vor dem fünften Monat keinen Spinat erhalten.

Beim Kauf und bei der Lagerung beachten

  • Beim Kauf auf knackige und frisch aussehende Blätter und Stiele achten.
  • Nicht länger als zwei bis drei Tage im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahren.
  • Bei der Lagerung im Kühlschrank am besten in feuchtes Küchentuch wickeln. 

Quellen

Apotheken Umschau: Spinat: Sensibles Gemüse 

Deutsches Obst und Gemüse: Blattspinat

Deutsches Obst und Gemüse: Spinat macht nicht nur stark – er schmeckt auch so!

Deutsches Obst und Gemüse: Blatt für Blatt ein Genuss: Erntefrischer Rucola und zarter Blattspinat bereichern die Frühjahrsküche 

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